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Fototipps

Fotografieren beim Familienfest

Wenn zu großen Anlässen die ganze Familie zusammenkommt, darf die Kamera nicht fehlen. Doch welches Equipment solltet ihr beim Familienfest dabei haben? Wir verraten es euch.

Familienfeiern sind in der Regel fast schon geschichtsträchtige Ereignisse. Erinnerungsfotos dürfen da natürlich nicht fehlen. Allerdings birgt die Vielfalt an Motiven einige Schwierigkeiten: Das freudige Wiedersehen der verschiedenen Generationen stellt den Fotografen vor völlig andere Herausforderungen als spielende Kinder oder die gesellige Runde zu später Stunde bei schummerigem Licht. Um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, ist es wichtig, das richtige Equipment dabei zu haben. Wir haben für euch das wichtigste Fotozubehör zusammengestellt.

Objektivwahl

Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, sollte eure Kamera beziehungsweise Objektiv einen weiten Blickwinkel einfangen und auch sehr nah heranzoomen können. Mit einem weiten Blickwinkel könnt ihr die Gäste unter Einbeziehung der Umgebung zeigen, sodass ihr hinterher immer seht, wo die Feier stattgefunden hat. Bei großem Zoom habt ihr die Möglichkeit, von weitem unbeobachtet zu fotografieren und sehr stimmungsvolle Bilder anzufertigen. Wenn das Licht schummrig wird, müsst ihr womöglich die Empfindlichkeit erhöhen, also den sogenannten ISO-Wert, falls ihr nicht mit der Automatik arbeitet. Werte zwischen 800 und 3200 sollten dann die gewünschten verwacklungsfreie Ergebnisse liefern.

Aufhellblitz

Um ein Fest auch in den Abendstunden perfekt dokumentieren zu können, ist ein Blitz vonnöten. Oft sind die Gäste zu diesem Zeitpunkt recht entspannt. Schon bevor es dunkel wird, kann man durch Blitzen schnelle Bewegungen einfangen. Achtet dabei darauf, dass ihr nicht zu weit von euren Fotomodellen entfernt seid, denn der integrierte Blitz hat nur eine eingeschränkte Reichweite. Prüft in jedem Fall die Ergebnisse und wiederholt die Aufnahme bei Bedarf. Wenn ihr nicht Blitzen möchtet, müsst ihr wiederum den ISO-Wert erhöhen, bis ihr scharfe Aufnahmen erhaltet. Probiert das am besten aus, bevor ihr losfotografiert.

Stativeinsatz bei Gruppenfotos

Wer ein Stativ verwendet, kann erst den Bildausschnitt bestimmen und sich anschließend in Ruhe der Bildkomposition widmen. Kleiner Tipp: Um die Gäste nicht zu lange warten zu lassen, könnt ihr einem Familienmitglied bereits die Aufgabe übertragen, die Gäste „Auf Lücke“ zu positionieren, während ihr die Kamera einstellt. Vor allem bei größeren Gruppen kann es schwierig sein, jede Person richtig zu positionieren. Ein weiterer Vorteil: Mithilfe des 10-Sekunden-Selbstauslösers könnt ihr als Fotograf selbst noch schnell ins Bild huschen.

Foto-Geschenke

Verwendet die Bilder vom Familienfest, um Fotobücher, Poster usw. zu erstellen – als Präsent zum nächsten Geburtstag oder Jahresfest und das für die gesamte Verwandtschaft. Eure Verwandten werden sich freuen. Doch auch ihr selbst werdet staunen, wie gut Fotos wirken, wenn sie gedruckt in einem hübschen Layout nebeneinander stehen. Die Erinnerungen hält das auf jeden Fall lange frisch.

5 Tipps – Kinder fotografieren

Auf Augenhöhe

Eure Fotos wirken natürlicher, wenn ihr euch hinhockt und eure Kinder auf Augenhöhe fotografiert. Das erzeugt viel Nähe. Vermeidet es auf jeden Fall, „von oben herab“ zu fotografieren, denn das lässt euer Motiv klein und unsicher wirken. Von einem niedrigeren Standpunkt beobachtet ihr aufmerksam durch den Sucher und seid jederzeit zum Auslösen bereit – denn ihr wisst nie, was das Kind als nächstes tut.

In Aktion

Am einfachsten ist es, wenn ihr den Kindern eine Beschäftigung gebt. Das lenkt sie einerseits davon ab, dass sie beobachtet werden. Andererseits wirken eure Fotos dann auch viel spannender als gewöhnliche gestellte Porträts. Denn so zeigen sie die Kinder in fröhlichem Schaffen.

Mit Eltern

Jede Familie freut sich über Familienfotos – auch aus der Zeit, als die Kinder noch sehr klein waren. Bindet die Eltern daher ruhig mit ins Motiv mit ein, beim Spielen oder Zeichnen, beim Toben oder Knuddeln. Bei euren eigenen Kindern bittet einen Verwandten um Hilfe.

An die Kamera gewöhnen

Es ist sehr praktisch, wenn die Kinder die Kamera vor dem Fotografieren kennenlernen. Wenn sie alt genug sind, zeigt ihnen ein paar Fotos von euch selbst. Das schafft Nähe und die Kinder sind nicht verunsichert. Versucht auch, das Fotografieren mit etwas Positivem zu verbinden, zum Beispiel einem Spiel oder haltet etwas zum Knabbern bereit. Das wirkt oft Wunder.

Mitspielen!

Die beste Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen, ist die aktive Beteiligung an der Aktivität des Kindes. So nimmt es euch als Teil der Gruppe wahr und überwindet Berührungsängste, falls ihr nicht verwandt seid. Ebenso wird es für euch dann einfacher sein, Situationen zu beobachten und einzufangen – eure Fotos strahlen dann auch viel mehr Nähe aus.

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